Stand der Dinge im Kaspersky / NSA Hack

Eine Spionage reiche Zeit: Security Awareness Monat Oktober

Kaspersky Mitarbeiter und Hacker sind an NSA-Werkzeuge gelangt. Die NSA Hacking Tools wurden von der Kasperksy Anti Viren Software erkannt.

Spione, die Spione beim Ausspionieren von Spionen erwischt haben – so beschreibt die New York Times, wie der US-Geheimdienst NSA bemerkt hat, dass ihm 2015 diverse, Hacking (Spionage) Werkzeuge abgeflossen sind.

 

Die Geschichte um Russland, die NSA und Kaspersky Lab macht eines deutlich, Spionage ist ein ernstes Problem. Jeder Computer, jedes Smartphone und jedes Gerät auf dem Software funktioniert, kann und ist eine Wanze.

Ein Antiviren-Programm kann entweder selbst ein Spion sein, oder kann zu Spionagezwecken missbraucht werden, dass sollten die Leeren für Anwender sein, auch wenn das ein mancher nicht hören mag. Um Malware zu finden, benötigen Anti Viren Programnme (aller Marken) nun einmal umfassenden Zugriff (Root Zugriff) auf alle Dateien, die auf dem Computer, dem Server oder dem Netzwerk gespeichert sind, sowie eine Verbindung zum Anbieter unter anderem für den Abgleich mit bekannten Malware-Signaturen. Die Software anderer Anbieter, auch US-amerikanischer oder Deutscher Hersteller, ließe sich also so genau so kompromittieren und missbrauchen. Alternativ spielt die Anti Viren Industrie, einfach für den Staat Spion. Zugeben wird dies keiner.

Sowohl die New York Times als auch die Washington Post berichten, dass Israel in das Netzwerk von Kaspersky eingedrungen ist und die russische Operation entdeckt hat.

Von der New York Times:

Israelische Geheimdienstoffiziere informierten die NSA, dass sie im Zuge ihres Kaspersky-Hackes Beweise entdeckten, dass Hacker der russischen Regierung den Zugang von Kaspersky zu aggressivem Durchsuchen nach von der US-Regierung klassifizierten Programmen nutzten und jegliche Erkenntnisse an die russischen Geheimdienste zurückbrachten. Die israelischen Geheimdienste stellten ihren NSA-Gegenstücken nach Angaben der Menschen, die über die Ereignisse unterrichtet wurden, solidarische Beweise für die Kreml-Kampagne in Form von Screenshots und anderer Dokumentation zur Verfügung. Kaspersky bemerkte erstmals die israelische Geheimdienstoperation im Jahr 2015.

Die Washington Post schreibt in erster Linie über die NSA-Werkzeuge:

Der Mitarbeiter, dessen Name nicht veröffentlicht wurde und von Bundesstaatsanwälten untersucht wird, beabsichtigte nicht, das Material an einen ausländischen Gegner weiterzugeben. „Es gab keine Bosheit“, sagte eine Person, die mit dem Fall vertraut ist, der wie die anderen Befragten unter der Bedingung der Anonymität sprach, um einen laufenden Fall zu besprechen. „Es war nur, dass er versuchte, die Mission zu beenden, und er brauchte die Werkzeuge dafür.

Quellen:

Workshop: Daten und Privatsphäre schützen mit Tails Live